Freakstock 2010 – Mein Bericht (Teil 1)

10. August 2010 von tk

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Wenn man zum Freakstock fährt, können sich viele Dinge verändern. Man sieht zum Beispiel Freakstock als das geilste Event des Jahres. Man merkt das man bisher völlig falsch über die Jesus Freaks gedacht hat. Oder dein Leben verändert sich, weil Gott dir begegnet ist.

Das hatte ich alles eigentlich schon bei meinem ersten Freakstock. Doch geändert hat sich daran nichts. Freakstock ist immer noch das geilste Event des Jahres. Die Jesus Freaks sind immer noch Leute, hinter deren Image sich viel mehr verbirgt. Und Gott ist immer noch aktiv auf dem Stock und spricht Menschen an. Oder wieder. Wie mich. Hier der erste Teil menes Berichtes.

Los ging es, oder sollte es, am Mittwoch, den 28.07., 14 Uhr. 3 Autos, 8 Leute. Zwei der Autos geliehen, eines davon ein alter Seat Marbella. Effektiv starteten wir erst kurz vor 15 Uhr und kamen, nach diversen Irrfahren, Zwischenstopps und einer Reifenpannen nach 21 Uhr in Borgentreich an.

Nachdem das wichtigste Gepäck zum Platz gebracht wurde, ging es ans aufbauen der Zelte. Bei Einigen gestaltete sich das, auf Grund der Dunkelheit schwierig. Martin und ich waren allerdings schnell fertig und so besuchten wir noch das Eröffnungsseminar, von dem wir sogar noch die komplette Predigt erwischten. Ein Wort an die Führung der Jesus Freaks von einem Vinyard-Pastor aus Amerika. Es ging darum, das verheißene Land zu erreichen, im übertragenen Sinne, versteht sich. Die Josua-Generation. Nach dem Gottesdient fielen wir müde ins Bett in den Schlafsack.

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Donnerstag gingen einige von uns Einkaufen, der Rest zu den Workshops. Nach einem erfrischenden Hauptseminar (nicht nur von vorn, sondern auch von oben) wurde das Wetter wieder etwas besser, so das dem musikalischem Abend nichts im Weg stand. Vorbeigeschaut wurde bei How To Save A Life, Projevy Radosti (völlig durchgeknallte tschechische Band, habs keine 15 Minuten ausgehalten :P ) und Polarlicht. Der einzig wirkliche Höhepunkt des Abends war John Coffey. Und was für einer. Riesiger Pogo und Circlepits, war schon lustig. Und da Stephan sein Brille in einem Stück wieder fand, ging auch alles gut. Das Konzert war definitiv einer der Höhepunkte des Stock. Hinterher ging es wieder ins Bett. War ja erst Donnerstag.

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Der Freitag begann ohne Gnade, denn einmal aufgewacht, konnte man aufgrund der Hitze im Zelt nicht mehr schlafen. Das Lobpreis-Modul wurde gekonnt ausgelassen, also ging es mit dem Workshop los, der sich um das Gewissen drehte und mir persönlich nichts neues brachte. Im Hauptseminar durften wir auf eine kurze Pilgerreise gehen, nicht so mein Geschmack. Auf dem musikalischem Abendprogramm stand zuerst Willenlos im Knüppelkeller. Der Drummer der Alternativ-Rockband war nämlich Dan, der das auch bei Two Arms To Hold Me tat/tut(?). Gleich darauf folgte Woke Up In A Hospital und so wie es vor der Bühne abging, dachte man wirklich, ein paar würden nach dieser derben Portion Metalcore in einem Krankenhaus aufwachen. Von dieser Band kannte ich übrigens den Bassisten. Von Emily Still Reminds, welche danach mit ihrem Screamo/Emocore begeisterten, kaufte ich mir sogar eine CD. Danach ging es ein Runde bzw. Stunde zurück ins Lager. Mathe lernen.

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Nächster Stopp: Turbinenhalle. Die letzten Minuten von Illuminandi. Klang eigentlich gar nicht mal schlecht, auch wenn mich die Beschreibung “Folk-Metal” etwas anderes denken lies. Danach, die schwerste Entscheidung meines Lebens des Freakstock: Waiting For Steve oder Jeroan Drive (wer plant sowas??? Zwei Headliner zu gleichen Zeit!!). Ich hatte mich extrem auf Jeroan Drive gefreut. Und unter normalen Umständen wäre mir die Entscheidung sehr leicht gefallen. Doch dooferweise gaben Waiting For Steve nicht irgend ein Konzert, sondern ihr allerletztes, also ihr Abschiedskonzert. Und so schwer es mir fiel, war die Wahrscheinlichkeit wesentlich höher, Jeroan Drive noch einmal zu sehen, als Waiting For Steve. Und da Waiting For Steve lange Zeit zu meinen Lieblingsbands gehört hat und ich sie immer noch sehr mag, entschied ich mich, ihnen die letzte Ehre zu erweisen.

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Waiting For Steve. “Es wird Blut und Tränen geben”, wurde im voraus gesagt. Und es waren wirklich viele gekommen, der Band die letzte Ehre zu geben. Und als die Lieder erklangen, die man zwar schon tausend mal gehört hatte, aber trotzdem nie langweilig wurden, wurde man fast schon ein wenig melancholisch. Doch die anfängliche Rückhaltung der Fans wandelte sich bald in einen wilden Poko vor der Bühne und bei zwei Wall Of Deaths mochte man schon meinen, das Blut und Tränen nicht sehr weit entfernt waren. Die Band hatte übrigens zwei Überraschungen: einmal lustige Feuerfontänen und zum anderen, was wohl niemand erwartet hätte: Steve. Der echte Steve, der früher in der Band spielte und nach dem die Band benannt wurde. Zum Abschluss gab es eine Verbeugung und als Zugabe das Lied “Fix You” von Coldplay. Irgendwie passend. Was für ein Abschied.

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Der Abschiedsschmerz war jedoch schnell vergessen, als alle Leute zum Merch-Stand von Waiting For Steve rammelten, denn es gab Merch-Ausverkauf. Alles zum Bezahl-was-du-willst-Tarif. Ich erstand das Album Tired Happy Homcoming für *hust* Euro :) Danach hastete ich schnell zur Turbinenhalle, in der Hoffnung die letzten Töne von Jeroan Drive zu erleben, doch dort war schon tote Hose und nicht mal ein Merch-Stand der Band. Ich frage mich bis heute, ob die überhaupt gespielt haben. Bei der Menge an Leuten beim Waitung For Steve-Konzert gab es sicher wenig Publikum. Danach ging es in den Rakete.club tanzen. Bis früh um 3. Zwischendrin traf ich meinen Kommilitonen Franz, mit dem ich Sonntag heimfahren wollte. Irgendwann ging es schweißgebadet in die Dusche und ins Zelt. Gute Nacht.

Hier gehts zu Teil 2!

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5 Kommentare

  • [...] tolle und gesegnete Zeit (denke das können alle bestätigen). Wer gern wissen will, wie es war, hier gibt es meinen Bericht (bisher nur Teil 1 )und hier ein kleines Video von mir. Bei Facebook und StudiVz gibt es auch [...]

    Bei Emily und bei WfS hätte man sich über den Weg laufen können...

    Mhm...zumindest bei Emily. WfS waren dann doch zu viele Menschen ;)
    aber hast recht, sollten wir nächstes mal mal forcieren, immer interessant "internetbekanntschaften" kennenzulernen :)
    hab dieses FS endlich mal die leute von line of truth kennengelernt, war lustig^^

    Warst du bei Emily von Anfang an da? Ich hab zusammen mit nem jüngeren freund die Tanzrunde eröffnet...

    jup, war ich. stand allerdings nicht vorn, sondern so mitte.

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