Firefox 3.6.4 und VLC-Player 1.1.0
Juhuu, er ist da. Firefox 3.6.4. Wer sich auf dem Gebiet nicht so auskennt, der wird denken "Boah, ist doch nur ein kleines Update". Eben nicht. 3.6.4 bringt ein Feature, das ursprünglich in der wahrscheinlich nicht erscheinenden Version 3.7 enthalten sein sollte: Plug-Ins in eigenen Prozessen. Um genau zu sein bisher Adobe Flash, Microsoft Silverlight und Apple Quicktime. Gerade Flash ist nicht für seine überragende Stabilität bekannt und da laut Firefox-Entwicklern circa ein drittel aller Abstürze durch ein Plugin hervorgerufen werden, dürfte Firefox nun wesentlich runder laufen. Stürzt ein Plugin ab, bekommt man eine Meldung und kann die Seite einfach neu laden. Schön, oder? Allerdings nimmt Firefox damit keine Vorreiterrolle ein, andere Browser haben ähnliche Implementierungen schon lange (z.b. jeder Tab mit eigenem Prozess).
Auch der VLC-Player hat ein Update bekommen. Und was für eines: GPU-decoding (bisher nur nVidia-Chipsets), Erweiterungen, Verbesserungen in Audio-, Web-, Interface- und Performance-Bereichen. Richtig toll geworden der Kleine, den wohl zwischenzeitlich jeder kennen müsste und auch fast jeder nutze dürfte.
Danke an Caschy für die Hinweiße!
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01.08.2012, 21:00 Uhr